Hier fühl ich mich wohl
Vom alten Dienstbotenspital zum modernen Bezirkskrankenhaus


KH Bau 1969

Aus der Eröffnungsansprache des damaligen Bürgermeisters Josef Brandauer (1973)

"Die Verwirklichung der jahrzehntelangen Vorstellungen nach einem zeitgemäßen, den Anforderungen der Medizin entsprechenden Krankenhaus war nicht nur Wunsch der Ärzte und Patienten, sondern auch des Pflege- und Hauspersonals des alten Krankenhauses, die sich für ihren schweren Dienst verständlicherweise nach besseren Arbeitsbedingungen gesehnt haben."

Humane Aufgabenstellung

Die Gemeindevertretung selbst hat die notwendigen Beratungen jeweils verantwortungsbewusst geführt und die Entscheidungen immer so getroffen, dass im Interesse des Projektes der größte Nutzen erreicht werden kann. Freilich verlangte dieser Krankenhausbau große Opfer und den Verzicht oder zumindest einen Aufschub für die Erfüllung anderer wichtiger Aufgaben und Probleme, wie auch die zu erwartenden Betriebsabgänge eine schwere Belastung für den Haushalt der Stadt darstellen werden. Wenn uns aber sozialer Fortschritt und die Erhaltung oder die Wiedergewinnung der Gesundheit unserer Mitbürger mehr als nur Schlagworte bedeuten, dann haben wir die Verpflichtung, uns auch zu den Belastungen zu bekennen, die aus der Erfüllung dieser humanen Aufgabenstellung heraus erwachsen.

Es ist daher ebenso bemerkenswert wie erfreulich, feststellen zu dürfen, dass alle Beschlüsse, die im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Krankenhauses notwendig waren, ausnahmslos einstimmig gefasst worden sind. Dafür möchte ich den Mitgliedern der Stadtgemeindevertretung recht herzlich danken. Primarius Dr. Lintner, als ärztlicher Leiter des Krankenhauses, war seit vielen Jahren immer bemüht, eine für die Notwendigkeit unserer Stadt und des Bezirkes bessere Krankenanstalt zu erreichen, die den Kranken bessere Aufenthalts- und Unterbringungsmöglichkeiten bietet und die für Ärzte, Schwestern und Hilfspersonal bessere Arbeitsbedingungen schafft. Ich möchte auch ihm dafür herzlich danken, weil er durch seine Bemühungen viele Grundlagen für das neue Haus geschaffen hat.

Ursprünglich Mühle und Bäckerei

Mit diesen Ausführungen soll aber nicht der Eindruck erweckt werden, als ob früher im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten nicht auch alles getan worden wäre, um dem kranken Menschen nach besten Kräften zu helfen. So sei mir gestattet, den Werdegang des bisherigen, derzeit zwar noch in Betrieb stehenden, aber vom baulichen und medizinischen Standpunkt aus vollkommen veralteten Krankenhauses aufzuzeigen:

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus diente ursprünglich einer Mühle und Bäckerei. Aus der Geschichte unserer Stadt wissen wir, dass schon im Jahre 1832 in der Spitalgasse 142, dem jetzigen Vikarhaus, durch k.u.k. Salinenphysikus Dr. Franz Ferchl ein bürgerliches Krankenheim für Diener und Dienerinnen gegründet wurde. Im Jahre 1837 erfolgte durch die Halleiner Schifferinnung eine Sammlung im Namen der leidenden Menschheit zur Gründung einer bürgerlichen Krankenanstalt für arme Dienstboten und Handwerksgesellen der k.k. Salinenstadt Hallein.

Diese Anstalt, die am 1. Mai 1839 eröffnet wurde, hatte aber sogleich mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass sich die Ausschüsse veranlasst sahen, sich wegen der Befremdung über die großen Ausgaben an die edlen Bewohner der Stadt Hallein zu wenden.

Darf ich hier als persönliche Bemerkung einfügen: Also auch schon damals, nicht erst heute...

Im Jahre 1893 war das Haus Hallein 152, das jetzige Krankenhaus, über Anregung des damaligen weitblickenden Bürgermeisters Schöndorfer in das Eigentum des Dienstbotenspitals übergegangen und, wie es heißt, derart adaptiert, dass es mit seinen hellen, lichten, luftigen Räumen und seinem mehr als 40 Betten dem schönen Zweck, dem es zu dienen hatte, entsprechen konnte. Und es sollte nicht die letzte Adaptierung gewesen sein:

Das Jahr 1907 wird als das Entstehungsjahr eines öffentlichen Krankenhauses angesehen (Vorsorge für die Aufnahme von Kranken aus den unteren Bevölkerungsschichten wurde getroffen).

Kranken Huas Hallein 1930
das Krankenhaus Hallein, ca. 1930

1926 erfolgte der Umbau des südseitigen Nebengebäudes zur Unterbringung der Küche mit Vorratsräumen und zur Gewinnung von neuen Krankenzimmern und Unterkünften für Schwestern und Dienstpersonal.

1927 wurde ein neues, zweckentsprechendes Treppenhaus eingebaut.

1931 wurden der Neu- und Anbau eines vollständig unterkellerten, einstöckigen und modern ausgestatteten OP-Traktes, von Klassezimmern sowie der Einbau der Zentralheizung und einer Lichrufanlage durchgeführt.

Ausbau unter Neumayr und Dirnberger

Durch diese großzügigen Baumaßnahmen unter Bürgermeister Neumayr und dem damaligen ärztlichen Leiter der Anstalt, Primarius Dr. Dirnberger, wurden die Voraussetzungen für die Erlangung des Status eines allgemein öffentlichen Krankenhauses geschaffen.

1933 erfolgte der Bau einer Isolierbaracke.

1939 wurde der vollständige Ausbau des Dachgeschosses vorgenommen, ursprünglich als Schwesternschule geplant. Infolge der Kriegsereignisse wurden die neugewonnenen Zimmer zur Unterbringung von Kranken herangezogen.

1942 Einbau von neuen Bädern und Klosettanlagen und Erweiterung der Zentralheizung.

1943 Errichtung einer Krankenbaracke

1954 Neubau eines Erdgeschoßpavillons anstelle der Kranken- und der Isolierbaracke, wodurch 33 Betten und 1 Säuglingszimmer geschaffen wurden. In den Folgejahren wurden die Zentralheizung auf alle Räume ausgedehnt, die Heizung selbst auf eine Ölfeuerungsanlage umgestellt, die Lichtrufanlage erweitert und modernisiert sowie moderne Geräte, wie Röntgenapparat und Sterilisationsanlage, angeschafft. Der damalige Bettenstand betrug maximal 130 Betten, der später auf 90 Betten reduziert wurde, um einen höheren Luftkubus zu erreichen.

Ich mache diese Schilderung deshalb, weil dadurch die Bestätigung erbracht werden sollte, dass die Stadt als Träger des Krankenhauses, wie vorher erwähnt, jeweils alles im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten getan hat, den Anforderungen gerecht zu werden, wenngleich aber trotz moderner Medizin und fortschreitender Technik die baulichen Voraussetzungen für eine entsprechende Unterbringung und Versorgung der Kranken nicht im gewünschten Umfang erreicht werden können.

Sperre oder - Neubau

So gesehen, blieb also nach der Androhung der gänzlichen Sperre des derzeitigen Krankenhausbetriebes aus bau- und feuerpolizeilichen Gründen keine andere Wahl als entweder das Krankenhaus Hallein aufzulassen und die Patienten dem Landeskrankenhaus in Salzburg zu überanworten oder, was im Hinblick auf das große Einzugsgebiet und die geballte Industrie in unserem Raume verständlich ist, zu einem Neubau zu gelangen. Diese letzten Gründe waren ausschlaggebend für den Beschluss zur Errichtung des neuen Krankenhauses.

Die Finanzierung des Gesamtprojektes war ein nicht zu unterschätzendes Problem. Die Gestehungskosten für den Krankenhauskomplex einschließlich Einrichtung, Grundkosten, Aufschließung und Eigenmitteln für das Ärzte- und das Personalwohnhaus belaufen sich auf mehr als 80 Millionen Schilling, wobei die Kosten des noch nicht ausgebauten 3. Obergeschosses beinhaltet sind. Zu diesen Gesamtkosten leisteten das Land Salzburg 30 Millionen Schilling und die Einzugsgemeinden des Tennengaues sowie der Bezirksfürsorgeverband 6,8 Millionen Schilling. Der fehlende Betrag von voraussichtlich ca. 45 Millionen Schilling ist aus Mitteln der Stadt aufzubringen. Rund 25 Millionen Schilling werden unter Berücksichtigung des Investitionsplanes der Stadtgemeinde Hallein aus ordentlichen Haushaltsmitteln und 20 Millionen Schilling durch die Aufnahme von langfristigen Darlehen zur Verfügung gestellt." Soweit Bürgermeister Josef Brandauer in seiner Rede von 1973.

Das neue Haus

Am 13. April 1973 wurde das neue allgemein öffentliche Krankenhaus der Stadt Hallein im Stadtteil Burgfried, Bürgermeisterstraße 34, bezogen. Es umfasst 180 systemisierte Betten und gliedert sich in die Abteilungen interne Medizin (65 Betten) zuzüglich Intensivstation (4 Betten), Chirurgie (72 Betten) und Gynäkologie-Geburtshilfe (39 Betten). Diesen Abteilungen wurde eine Ambulanz angeschlossen, außerdem wurde eine Röntgenstation (Leitung FA Dr. Wulfdieter Ortner) sowie ein Labor eingerichtet. Seit 1. August 1975 war Herr Prim. Dr Djalil Eshghi Nikkhessal mit der Leitung der Abteilung für Anästhesie betraut. Mit Ende 1977 trat der damalige ärztliche Leiter, Herr Prim. Dr. Konrad Lintner, in den Ruhestand. Am 1. Jänner 1978 übernahm der Vorstand der internen Abteilung, Herr Prim. DDr. Albert Fränzen, die ärztliche Leitung des Hauses. Mit gleichem Datum wurde Herr Prim. Prof. Dr. Oskar Boeckl. zum Vorstand der chirurgischen Abteilung und zum stellvertretenden ärztlichen Leiter bestellt.


Zu dem bereits seit Juli 1973 tätigen Konsiliarfacharzt für Neurologie, Herrn Dr. Rudolf Fischbach, wurden als weitere Konsiliarärzte Herr Dr. Werner Waldmann, Facharzt für Kinderheilkunde, und Herr Dr. Hans Peter Swoboda, Facharzt für Urologie, bestellt.

Mit Beginn des Jahres 1978 wurde eine gynäkologisch-geburtshilfliche Station unter Leitung des FA für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Bernd Rudelstorfer, eingerichtet. Diese Station wurde im Laufe des Jahres 1979 zu einer gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung erweitert.

Im Jahre 1978 hatte das Krankenhaus Hallein auch einen großen Verlust zu verzeichnen. Noch in der Zeit seiner aktiven Dienstausübung verstarb Verwaltungsdirektor Ernst Datz, welcher von 01. 03. 1966 bis 17. 06. 1978 für die kaufmännischen Agenden des Krankenhauses Hallein verantwortlich war.

Ihm folgte als Verwaltungsdirektor Oberamtsrat Rudolf Lichwa, der bereits vorher im Dienst der Stadtgemeinde Hallein tätig war und ab 01. 11. 1978 die Verwaltungsleitung des Krankenhauses Hallein übernahm.

Im Jahr 1984 übernahm der damalige Vorstand der chirurgischen Abteilung Herr Prim. Univ. Prof. Dr. Oskar Böckl die Leitung der 1. Chirurgie der Landeskrankenanstalten und es wurde Herr Prim. Univ. Prof. Dr. Emanuel Hell mit der Leitung der chirurgischen Abteilung betraut.

Verwaltungsdirektor Oberamtsrat Rudolf Lichwa trat nach fast 9jähriger Tätigkeit im Krankenhaus Hallein am 31. 08. 1987 in den wohlverdienten Ruhestand. Die Verwaltungsleitung wurde in der Folge bis zur Neuordnung der Betriebsführung nicht besetzt und provisorisch durch den stv. Verwaltungsdirektor Herbert Buchner wahrgenommen.

Ab 1988 bis 1994 war Frau Dr. Anneliese Auer als Konsiliaraärztin für Neurologie im KH Hallein tätig. Ebenfalls im Jahr 1988 übernahm Herr Dr. Bruno Ölsböck die Konsiliararzttätigkeit für Kinder- und Jugendheilkunde.

Im Jahre 1990 wurde Herr Dr. Ekkehard Riedl mit der konsiliariter Betreuung als Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Laryngologie) betraut.

Im Jahr 1992 folgte Frau Dr. Monika Wörther-Madl ihrem Vorgänger Herrn Dr. Maximilian Förster, welcher kurze Zeit die Röntgenabteilung geleitet hatte, nach.

Ein bedeutendes Jahr in der Geschichte des Krankenhauses Hallein stellte 1993 dar, da beginnend mit 1.Jänner die Betriebsführung durch die Halleiner Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft m.b.H. übernommen wurde und damit eine Ausgliederung aus dem unmittelbaren Bereich der Hoheitsverwaltung der Stadt Hallein erfolgte, um eine zeitgemäße Führungsstruktur - mit entsprechenden Kompetenzen - im Krankenhaus Hallein installieren zu können. Die Geschäftsführung wurde Herrn Mag. Gerald Heitzenberger übertragen, welcher gleichzeitig auch die Agenden des Verwaltungsdirektors wahrnimmt.

In Nachfolge von Herrn Prim. DDr. Albert Fränzen wurde Herr Prim. Univ. Prof. Dr. Franz Krempler ab 1.1.1993 mit der Leitung der internen Abteilung betraut, sowie Herr Prim. Univ. Prof. Dr. Emanuel Hell zum ärztlichen Direktor bestellt.

Seit Juni 1993 ist Herr Dr. Michael Hattwich als Konsiliararzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie am KH Hallein tätig.

Herr DGKP Karl Schwaiger ist seit 1. Jänner 1994 als Pflegedirektor Mitglied der Krankenhausleitung.

Ab 1994 wird die Konsiliarbetreuung für Neurologie und Psychiatrie durch die Herren OA Dr. Gernot Luthringshausen und FA Dr. Rudolf Zenzmaier gemeinsam wahrgenommen.

Eine größere Umstrukturierung stand wiederum im Jahr 1998 bevor. Aufgrund des Geburtenrückganges und neuer minimal invasiver Operationstechniken war es notwendig, eine der beiden bisher der Gynäkologie und Geburtshilfe zugeordneten Bettenstationen der immer höheren Bettenbedarf anmeldenden internen Abteilung zuzuordnen. Dies führte zum Abgang von Prim. Dr. Bernd Rudelstorfer, welchem im Juli 1999 Prim. Dr. Alexander Albrecht nachfolgte.

Im Dezember 2000 trat der Leiter der chirurgischen Abteilung Herr Prim. Univ. Prof. Dr. Emanuel Hell in den Ruhestand und wurde durch Herrn Prim. Univ. Doz. Dr. Karl Miller abgelöst.

Nur kurz darauf, nämlich im Februar 2001 folgte die Pensionierung des Leiters der anästhesiologischen Abteilung Prim. Dr. Djalil Eshghi Nikkhessal, wobei diese Führungsposition mit Herrn Prim. Dr. Michael Reschen nachbesetzt wurde

Im Jahr 2003 stellte unser langjähriger Konsiliararzt Medizinalrat Dr. Hanspeter Swoboda seinen Ordinationsbetrieb in Hallein ein. Da er gleichzeitig seine Konsiliartätigkeit in unserem Haus beendete, wurde als sein Nachfolger Herr Dr. Franz Lukasser als Konsiliararzt für Urologie in unserem Hause per April 2003 tätig.

Als Konsiliararzt für Neurologie ist seit Juli 2004 der mit einer Praxis in Bischofshofen niedergelassene Facharzt für Neurologie Dr. Gert Zanker in unserem Hause beschäftigt.

Der Umbau wird in vier Bauetappen durchgeführt, wobei die dritte Bauetappe im April 2004 abgeschlossen werden konnte.


Der neue Südteil des Krankenhauses Hallein

An Gesamtkosten sind für den Umbau ca. € 26 Millionen (ohne Ust.) präliminiert.

Mit dem Baumanagement wurde die Firma Sabag beauftragt, welche bereits einschlägige Erfahrungen in Krankenhauszu- und -umbauten aufweist.

Am 9.Oktober 2007 wurde das Jubiläum175 Jahre Krankenhaus Hallein gefeiert.
Anlässlich dieser Feier wollten die Veranstalter die Geschichte des Krankenhauses anhand von bemerkenswerten Erlebnissen von Patienten oder Mitarbeitern revue passieren lassen. Die interessantesten Geschichten wurden nicht nur im Rahmen dieser Jubiläumsfeier vorgelesen, sondern auch mit tollen Preisen prämiert.
Die Jury, die die drei besten Erlebnisse auswählte, setzte sich aus den Redakteuren der Regionalmedien zusammen.

Den ersten Platz erzielte Richard Karl:
„Der Pferdeflüsterer“

Den zweiten Platz erzielte Sr. Christ Brandhuber:
„Die Zeige aus dem Rotlichtmilieu bei uns im Spital“

Den dritten Platz erzielte Maria Lindenthaler:
„Erinnerungen“

 

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LAbg. Clubobfrau Gerlinde Rogatsch, zweiter Landtagspräsident Michael Neureiter,
Preisträgerin des dritten Preises Maria Lindenthaler,
Preisträger des ersten Preises Richard Karl,
Preisträgerin des zweiten Preises Sr. Christa Brandhuber,
Bgm. Christian Stöckl, LH Gabi Burgstaller und
Gerald Heitzenberger, Geschäftsführer.

 

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Clubobfrau Gerlinde Rogatsch und Bürgermeister Christian Stöckl welche in einem Round Table Gespräch einen Ausblick auf die zukünftige Gesundheitspolitik des Landes Salzburg gaben. Es wurde auch bekräftigt, dass es politischer Wille des Landes Salzburg sei, dass alle Krankenhäuser erhalten bleiben und mit entsprechenden Aufgaben bedacht werden.

Frau Prim. Dr. Monika Wörther-Madl eröffnete im Herbst 2007 eine Facharztpraxis für Röntgenologie in der Stadt Hallein und schied somit aus dem Dienststand des Krankenhauses aus. Die interimistische Leitung der Radiologie wird durch Fr. FA Dr. Irena Zabkova wahrgenommen.

In der Zukunft sollen durch das Krankenhaus Hallein die infrastrukturellen Möglichkeiten, welche sich besonders durch die Ansiedelung eines Rehabilitationszentrums für Stoffwechsel- und gastroenterologische Erkrankungen bieten, soweit wie möglich ausgeschöpft werden.

Das Rehabilitationszentrum wird durch die DDr. Wagner Gruppe errichtet und betrieben und soll spätestens Ende des Jahres 2009 in Betrieb gehen. In dem in Errichtung befindlichen neuen Rehabilitationszentrum werden in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten des Krankenhauses Hallein 52 Patienten betreut. Dies ist ein wichtiger Weg in Richtung Erweiterung und Stärkung des Standortes unserer Krankenanstalt, sowie ein starkes Signal hinsichtlich der Errichtung eines „Stoffwechselkompetenzzentrums“ am bestehenden Spitalsstandort.