KRANKENHAUS • HALLEIN
Patienten Info

Computertomographie
ctpat.jpg Dies ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, bei der sämtliche Organe überlagerungsfrei in mehreren Querschnitten dargestellt werden können. Für die Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich langsam durch eine große Öffnung bewegt. Fallweise ist die Gabe von Kontrastmittel (venös oder oral) erforderlich. Die Untersuchung ist für den Patienten im allgemeinen schmerzfrei.

Röntgenuntersuchung Mit einer konverntionellen Röntgenuntersuchung können viele krankhafte Veränderungen und Knochenverletzungen erkannt und kontrolliert werden. Der Patient befindet sich während der Untersuchung zwischen Röntgenröhre und Aufzeichnungssystem. Während der Aufnahme ist es wichtig, dass sich der Patient ruhig verhält, da es ansonsten zu Bewegungsunschärfen kommt.

Mammographie
mammographiepat.jpg In unserer Abteilung stellt die Brustkrebsvorsorgeuntersuchung einen besonderen Schwerpunkt dar.

Die Mammographie dient der Früherkennung einer Brustkrebserkrankung, wobei man röntgenologisch nicht tastbare, lediglich durch Mikrokalzifikationen dargestellte kleinste Tumore nachweisen kann. Sie können durch keine andere Untersuchungsmöglichkeit dargestellt werden.
Die Größe der detektierbaren Mikrokalzifikationen liegen bei 0,3 mm.

Durch die verbesserte Diagnostik konnte insgesamt ein Absenken der Mortalitätsrate um ca. 30 - 40 % gegenüber den früheren Jahren erzielt werden.

Der Vorteil bei frühentdeckten kleinen Karzinomen liegt in der großen Heilungschance und dass die Patientin in den meisten Fällen brusterhaltend operiert werden kann.

Empfohlen wird die Durchführung der Mammographie als Basisuntersuchung um das 35. Lebensjahr, ab dem 40. Lebensjahr in Abhängigkeit der röntgenologischen Beurteilbarkeit der Brust sowie einer etwaigen familiären Belastung alle 1 -2 Jahre. Ab dem 50. Lebensjahr jährlich sowie sofort bei jeder getasteten Veränderung in der Brust, z.B. bei Knoten.

Bei besonders drüsenreichen Brüsten bzw. bei der Mammographie entdeckten Herdläsionen ist immer eineUltraschalluntersuchung durchzuführen, da mit deren Hilfe die Mammaarchitektur besser zu beurteilen ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Differenzierung zwischen Gut- und Bösartigkeit von soliden Tumoren möglich ist.

Bei unklaren Befunden oder für ein präoperatives Tumorstaging werden Stanzbiopsien durchgeführt.

Die hierbei gewonnenen Gewebszylinder werden histologisch abgeklärt. Es gibt in unserem Hause zwei Möglichkeiten der Stanzbiopsie, erstens die ultraschallgezielte, wobei die Patientin auf der Ultraschallliege liegt. Unter Lokalanästhesie wird eine Koaxialnadel bis zur Herdläsion vorgeführt und über diese werden 3 - 5 Gewebszylinder entnommen.

Unterschiedlich zu anderen Staaten wird in Österreich eine Screening-Untersuchung noch nicht flächendeckend angeboten, so dass daher den Frauen dringlich zu empfehlen ist, an regelmäßigen Mammographie-Untersuchungen freiwillig teilzunehmen.

durchleuchtungpat.jpgDurchleuchtung

In der Durchleuchtung werden viele verschiedene Untersuchungen zur Darstellung unterschiedlichster Organe und Strukturen durchgeführt. Es ist auch möglich physiologische Bewegungsabläufe im Körper zu beobachten. In vielen Fällen wird bei diesen Untersuchungen Kontrastmittel verwendet, um die betreffenden Strukturen sichtbar zu machen und beurteilen zu können. Die in der Durchleuchtung verwendeten Kontrastmittel können auf verschiedene Art und Weise verabreicht werden. So wird zur Darstellung des Dickdarms beispielsweise das Kontrastmittel über ein Darmrohr verabreicht, das zuvor vorsichtig platziert wurde. Bei einer Phlebographie (Darstellung der Venen) wird dasultraschallpat.jpg Kontrastmittel über einen Venflon am Fußrücken gespritzt. Zur Darstellung des Gastrointestinaltraktes wird das Kontrastmittel einfach getrunken.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ist für den Patienten völlig schmerzfrei und erfolgt ganz ohne Strahlung. Daher eignet sie sich besonders für orientierende Erstuntersuchungen und häufige Kontrollen, sowie zur Darstellung aller Weichteilprozesse und oberflächlichen Organe. Bei der Untersuchung selbst wird ein Kontaktgel verwendet, das direkt auf die Haut aufgetragen wird. Dieses Gel wird zur besseren Signalausbeute benötigt. Es können während der Untersuchung Atemkommandos notwendig sein.